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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

der Convact GbR (nachfolgend „Convact“ genannt)

1. Geltung, Begriffe, Einbeziehung

1.1 Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der Convact GbR, Steinsfurterstraße 4, 74889 Sinsheim und Unternehmern (§ 14 BGB) über SEO- und SEA-Dienstleistungen. Der Auftraggeber bestätigt, den Vertrag ausschließlich in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit abzuschließen.
1.2 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nur Vertragsbestandteil, wenn Convact deren Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt.
1.3 Angebote, Leistungsbeschreibungen und Preislisten von Convact gelten in ihrer jeweils aktuellen Fassung; individuell ausgehandelte Regelungen im Angebot/Vertrag gehen vor.
1.4 Der Geschäftsbereich „Klickpuls“ wird ebenfalls von der Convact GbR betrieben; Verweise hierauf sind rein bezeichnend.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

2.1 Convact erbringt Dienstleistungen in den Bereichen:

  • SEO (Search Engine Optimization / Suchmaschinenoptimierung)
  • SEA (Search Engine Advertising / Suchmaschinenmarketing)

2.2 Maßgeblich für Art, Umfang und Ziele sind das individuelle Angebot und ggf. beigefügte Leistungsbeschreibungen.
2.3 Convact schuldet eine fachgerechte Ausführung; eine Erfolgsschuld (bestimmte Rankings, CPA/ROAS, Umsätze etc.) wird nicht übernommen.
2.4 Convact darf nach pflichtgemäßem Ermessen gleichwertige Maßnahmen wählen/ersetzen, sofern der Vertragszweck gewahrt bleibt.

3. Mitwirkung des Auftraggebers

3.1 Der Auftraggeber stellt rechtzeitig, vollständig und in verwertbarer Form alle erforderlichen Informationen, Zugänge (z. B. Google Ads, Analytics, Tag Manager, CMS), Freigaben sowie Ansprechpersonen bereit.
3.2 Verzögerungen oder Mehraufwände aufgrund unterbliebener/verspäteter Mitwirkung verlängern Fristen angemessen und können zusätzlichen Aufwand (nach Angebotssätzen) auslösen.
3.3 Der Auftraggeber ist für Rechtmäßigkeit seiner Inhalte, Daten, Angebote und Tracking-Setups verantwortlich.

4. Drittplattformen, Tools und Rahmenbedingungen

4.1 Leistungen erfolgen häufig unter Nutzung von Drittplattformen/-tools (z. B. Google, Microsoft, Meta, Tracking-/SEO-Tools). Convact haftet nicht für Verfügbarkeiten, Richtlinienänderungen, Konto-Sperrungen, AGB-Änderungen oder algorithmische Effekte.
4.2 Media-Budgets, Klickkosten, Tool-Lizenzen und sonstige Fremdkosten trägt der Auftraggeber, sofern im Angebot nicht anders geregelt.
4.3 Convact berät zur rechtlichen Konfiguration (z. B. Consent/Tracking) nach bestem Wissen, übernimmt aber keine Rechtsberatung; die rechtliche Bewertung obliegt dem Auftraggeber.

5. Vertragsschluss, Laufzeit und Kündigung

5.1 Ein Vertrag kommt durch Annahme des Angebots durch Convact oder den Auftraggeber zustande. Die Annahme kann in Textform, mündlich oder durch schlüssiges Verhalten erfolgen. Als schlüssiges Verhalten gelten insbesondere die Wahrnehmung eines Kick-off-Termins, die Freigabe von Zugängen, Konten oder Properties (z. B. Google Ads, Analytics, Tag Manager) oder der Beginn der operativen Zusammenarbeit.
5.2 Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail), sofern im individuellen Angebot oder Vertrag nichts Abweichendes geregelt ist.
5.3 Es gelten die vertraglich festgehaltenen Kündigungsfristen. Eine untermonatige Beendigung des Vertragsverhältnisses ist ausgeschlossen.
5.4 Erfolgt eine Kündigung während eines laufenden Kalendermonats, ist die für diesen Monat vereinbarte Vergütung in voller Höhe geschuldet, unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt im Monat die Kündigung erklärt wird.
Sofern im Einzelfall streitig oder unklar ist, welche Vergütung für den Kündigungsmonat als vereinbart gilt – insbesondere bei variablen Vergütungsmodellen, budgetabhängigen Leistungsstufen oder Anpassungen des Media-Budgets (z. B. bei Google Ads) – gilt die im unmittelbar vorausgehenden Kalendermonat abgerechnete Vergütung als vereinbart und damit als maßgebliche Monatsvergütung. Dies gilt unabhängig davon, ob die Anpassung der Vergütung durch Budgeterhöhungen, Budgetreduzierungen oder sonstige leistungsrelevante Änderungen seitens des Auftraggebers ausgelöst wurde.
5.5 Der Vergütungsanspruch von Convact bleibt auch dann unberührt, wenn der Auftraggeber nach Ausspruch der Kündigung Zugänge, Administrationsrechte oder sonstige zur Leistungserbringung erforderliche Mitwirkungsleistungen entzieht oder einschränkt. Ein solches Verhalten begründet weder ein Recht zur anteiligen Kürzung, noch zur Zurückbehaltung oder Nichtzahlung der vertraglich geschuldeten Vergütung.

6. Vergütung, Fälligkeit, Zahlungsverzug

6.1 Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils gesetzlich geschuldeten Steuern. Soweit die Steuerschuld auf den Auftraggeber übergeht, wird die Leistung ohne deutsche Umsatzsteuer abgerechnet.
6.2 Zahlungsziel: 7 Kalendertage ab Rechnungsdatum (sofern nicht anders vereinbart).
6.3 Bei Zahlungsverzug: gesetzliche Verzugszinsen unter Unternehmern; Ersatz notwendiger Rechtsverfolgungskosten. Convact kann Leistungen bis zur Zahlung aussetzen.
6.4 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrechte sind ausgeschlossen, es sei denn, die Gegenansprüche sind unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder stammen aus demselben Vertragsverhältnis.

7. Leistungszeit, Reporting, Abnahme/Rüge

7.1 Termine/Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.
7.2 Arbeitsergebnisse/Reports/Deliverables gelten als abgenommen, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 7 Kalendertagen nach Zugang wesentliche Mängel in Textform rügt. Für verdeckte Mängel gilt eine Rügefrist von 7 Kalendertagen ab Entdeckung.

8. Gewährleistung und Haftung

8.1 Convact erbringt die vereinbarten Dienstleistungen mit der branchenüblichen fachlichen Sorgfalt. Erfolgsbezogene Garantien (z. B. bestimmte Sichtbarkeiten, ROAS, Leads) werden nicht übernommen.

8.2 Convact haftet bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbeschränkt. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet Convact nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

8.3 Die Haftung für entgangenen Gewinn, ausgefallene Umsätze und sonstige reine Vermögensschäden ist ausgeschlossen, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.

9. Nutzungsrechte an Arbeitsergebnissen

9.1 Soweit Convact im Einzelfall urheberrechtlich geschützte Werke (z. B. Texte, Grafiken, Skripte) erstellt, erhält der Auftraggeber nach vollständiger Zahlung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur Nutzung für eigene Unternehmenszwecke im vertraglich vorgesehenen Umfang.
9.2 Open-Source-, Dritt- oder Tool-Lizenzbedingungen sind vom Auftraggeber eigenständig einzuhalten.

10. Vertraulichkeit, Referenzen, Datenschutz

10.1 Beide Parteien behandeln nicht offenkundige Informationen vertraulich.
10.2 Convact darf Name/Logo des Auftraggebers sowie neutral beschriebene Projektdaten als Referenz verwenden.
10.3 Es gilt die Datenschutzerklärung unter https://convact.com/datenschutz/.

11. Zufriedenheitsgarantie

11.1 Eine von Convact in der werblichen Kommunikation verwendete „100 % Zufriedenheitsgarantie“ ist kein rechtlich bindendes Garantieversprechen i. S. d. §§ 443 ff. BGB, sondern eine werbliche Beschreibung unseres kundenorientierten Leistungsverständnisses.
11.2 Die Zufriedenheitsgarantie begründet kein Recht auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen, keine Befreiung von der Zahlungspflicht, keine freiwillige oder erfolgsabhängige Zahlung und keine Geld-zurück-Garantie. Sämtliche Entgelte sind für erbrachte Leistungen gemäß Vertrag zu zahlen.
11.3 Die Beendigung der Zusammenarbeit richtet sich ausschließlich nach den individuell vereinbarten Kündigungsfristen des jeweiligen Angebots/Vertrags (vgl. Ziff. 5). Die werbliche Bezeichnung „Zufriedenheitsgarantie“ ändert weder Laufzeiten noch Kündigungsmodalitäten und begründet keine zusätzlichen Ansprüche.

12. Leistungsänderungen, Mehrleistungen

12.1 Änderungen/Erweiterungen des Leistungsumfangs erfolgen einvernehmlich und werden gesondert vergütet.
12.2 Unvorhersehbare Ereignisse (z. B. Ausfälle von Drittplattformen, gesetzliche/regulatorische Änderungen) verlängern Fristen angemessen.

13. Vertragsänderungen, AGB-Änderungen

13.1 Änderungen des Vertrages einschließlich dieser AGB bedürfen der Textform.

14. Schlussbestimmungen

14.1 Es gilt deutsches Recht. Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis, einschließlich Streitigkeiten über dessen Zustandekommen, Wirksamkeit, Auslegung, Durchführung, Verletzung und Beendigung, sind ausschließlich die Gerichte der Bundesrepublik Deutschland zuständig.
14.2 Ausschließlicher örtlicher Gerichtsstand ist der Sitz von Convact in 74889 Sinsheim, Deutschland.
14.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

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